Ferne Länder, andere Sitten
Die Reisebücher der Edition Aragon haben schon sehr früh den Reiz und den Wert von exotischen oder auch ausgefallenen Reisezielen erkannt. Die Reihe „Reiseland“ wird in diesem Jahr mit neuen Titeln wieder aufgenommen. Aktuelle Informationen zum Reiseziel und Hintergrundinformationen sollen die Bücher für Reisende zum verlässlichen Reisebegleiter machen.
Neu: Philippinen – Inselträume und mehr
Gleichgültig, was Sie suchen: lange einsame Strände, quirliges Strand- und Nachtleben, nebelumwobene Bergregionen und reißende Flüsse sind die idealen Grundlagen für einen gelungenen Urlaub. Dazu noch die Menschen, die es trotz ihrer oft schwierigen Lebenssituation nicht verlernt haben, jeden Fremden freundlich zu behandeln.
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Surinam
Suriname, das ehemalige Niederländisch-Guayana, ist seit 1975 unabhängig. Nach einem langen Bürgerkrieg hat sich seit einigen Jahren das Land wieder dem Reisepublikum mit seiner großen Gastfreundschaft und seiner unvergleichlichen Naturschönheit geöffnet. Neben Urwald, Wasserfällen und dem Meer findet sich in Surnam auch ein quirliges Stadtleben in der Hauptstadt Paramaribo: atemberaubende kulturellen Vielfalt des Landes gepaart mit

Bild: Moschee und Synagoge: Paramaribo, Surinam. Es handelt sich um die größte Moschee Südamerikas. Daneben die Synagoge; beide Gotteshäuser sind in Betrieb.
dem friedlichen Zusammenleben zwischen Christen, Moslems, Hindus, Juden und anderer Religionen. Der Reiseführer wird erstmals in deutscher Sprache einen Überblick über Land und Leute, Natur und Kultur geben, bei dem auch Einblicke in das Leben der Menschen nicht vergessen werden. Dabei wird dem Leser selbstverständlich alles an die Hand gegeben, was er für eine gelungene Individualreise benötigt: Adressen, Tipps, Verhaltensregeln und – wo nötig – auch Warnungen. Dabei werden jene Orte beschrieben, die für einen „normalen“ Individualreisenden ohne Störung der Einheimischen zugänglich sind.

Bild: Creolenhütte, Totness, Surinam.
Typischer Baustil im mittleren Küstenbereich Surinames.
Der Autor:
Bernhard Conrad, 48, Autor des bereits 1995 bei der Edition Aragon erschienen Reiseführers „Reiseland Französisch-Guayana“, lebte mehrere Jahre in der Region und lässt im Reiseführer Suriname auch Bewohner des Landes zu Wort kommen, um dem Leser Eindrücke vermitteln zu können, die sich einem Touristen nicht erschließen können. Dieser Reiseführer wird somit zu den Standardreiseführern insbesondere für jene gehören, die sich der karibischen Seite Südamerikas (ob von Europa oder Brasilien aus kommend) annähern wollen.
Französisch Guayana

Bild: Montjoly, Remire-Montjoly, Französisch-Guyana.
Strandbild desgleichnamigen Ortes bei Cayenne.
Die völlig neu überarbeitete Fassung des deutschsprachigen Reiseführers über Französisch Guayana von 1995 entführt den reisefreudigen Individualtouristen ins Lande „Papillons“ und der europäischen „Ariane“. Damit sich dem Besucher ein nicht leicht zu erschließendes Land dennoch sehr persönlich zeigt, werden Land und Leute auch in eher privaten Momenten gezeigt. Die Aktualisierung der bereits lange vergriffenen und im modernen Antiquariat hoch gehandelten 1. Auflage ist angesichts der zahlreichen Veränderungen in der europäischen Enklave Südamerikas dringend notwendig.

Bild: Ile St-Joseph, Iles du Salut, Kouru, Französisch-Guyana
Blick auf eine wuchernde Baumwurzel in der Reclusion (Zuchthaus).
Insbesondere der Reiseteil mit Adressen, Tipps und aktuellen Sicherheitshinweisen wurde völlig neu überarbeitet. Dem Leser wird dabei erneut ein Land voller Kontraste näher gebracht, dessen vielfältigen Kulturen und immense Natur ein reichhaltiges Abenteuer ermöglicht. Gleichzeitig wird aber auch großer Wert auf die Sozial- und Naturverträglichkeit gelegt, denn noch immer liegt Französisch Guayana im Spannungsfeld von touristischer Unbekümmertheit und der Beachtung kultureller- und ökologischer Minimalstandards.
Der Autor
Bernhard Conrad, 48, der bereits die 1. Auflage des Reiseführers über Französisch Guayana federführend verfasste, lebte mehrere Jahre im Lande und konnte daher auch diesmal von seinen vielfältigen persönlichen Kontakten profitieren. Die Neuauflage wird sicher zu den Standardreiseführern insbesondere für jene gehören, die diese Region Südamerikas bereisen wollen.
Zur Person:
Bernhard Conrad, 1961 in Saarbrücken geboren. Studierte Philosophie, Politikwissenschaften und Pädagogik, weiterhin Sinologie und Germanistik. Verbrachte ca. drei Jahre in Französisch-Guayana, Suriname und der Ukraine. Freier Schriftsteller. Maßgebliche Textgestaltung für mehrere weit beachtete Kunstausstellungen (mit dem Fotografen Christian Holveck von der Ile de la Réunion) in der Ukraine (2006). Lebt heute mit Frau und seinen zwei Kindern in Fischbachtal, Hessen.
Derzeitige Projekte: „La Libertad“, Roman über Folter und Freiheit, „SF“ (Arbeitstitel), Science Fiction Roman über die Selbstfindung eines Androiden, „Französische Revolution“, fiktiver Revolutionsroman unter Einbeziehung des Marquis de Sade, „Geschichte eines Vulkans“ (zusammen mit Christian Holveck), Fotobuch mit erzählerischen Begleittexten.

